Reitunterricht basierend auf dem therapeutischen Reiten

Ohne Sattel, dafür mit viel Kontakt – für Körperwahrnehmung, Balance und ein sicheres Gefühl auf dem Pferd.

Unser Konzept

Unser Konzept basiert auf dem therapeutischen Reiten, bei dem alle Kinder ohne Sattel auf dem Pferd sitzen. Dadurch verbessern sich Körperwahrnehmung, Balance und Sitzgefühl – die wichtigsten Grundlagen für Sicherheit und Wohlbefinden.

Alle Reitstunden folgen einem strukturierten Ablauf, um den Kindern Sicherheit, Lernerfolge und unvergessliche Momente mit den Pferden zu schenken. Vom Vorbereiten und Putzen über das Reiten selbst bis hin zur liebevollen Nachsorge – wir legen Wert darauf, dass jedes Kind Zeit und Raum hat, seine Beziehung zum Pferd zu vertiefen. Details zum Ablauf findet ihr unten.

Selbstvertrauen, Selbstständigkeit
und Gemeinschaft wachsen mit
jedem Ritt

Alle Kinder in den selbstreitenden Gruppen kommen eigenständig zu ihrem Unterricht, was ihnen viel Raum zur Selbstentfaltung gibt. Das stärkt ihr Selbstvertrauen, ihre Selbstständigkeit und fördert den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.​

Tierwohl, Respekt und eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Kind und Pferd stehen im Mittelpunkt

Zu jeder Reitstunde gehört das Putzen und Fertigmachen des Pferdes dazu. Unser Reit- & Therapiezentrum verfolgt keine Turnierambitionen. Für uns stehen das Tierwohl und die Beziehung zwischen den Kindern und ihren Pferden im Mittelpunkt. Die Kinder lernen, dass ihr Pferd ein wertvolles Lebewesen ist, mit dem sie eine vertrauensvolle Freundschaft aufbauen können – geprägt von Respekt und gegenseitiger Wertschätzung.

Unsere Gruppen

Mini-Gruppen
(geführte Gruppen)

Die Kinder ab 3 Jahren starten in unseren Mini-Gruppen. Eine erwachsene Begleitperson führt das Pferd, während die Kinder durch spielerische Geschicklichkeitsübungen ihr Gleichgewicht verbessern. Hierbei fördern wir gezielt die Grob- und Feinmotorik.

Shetty-Gruppen
(selbstreitende Gruppe)

In diesen Gruppen reiten die Kinder vorwiegend im Alter zwischen 6 und 10 Jahren, angepasst an Größe und Gewicht, selbstständig auf unseren Shetlandponys.

Isi-Gruppen
(selbstreitende Gruppe)

In unsere Isi-Gruppen kommen die Kinder, die aus den Shetlandponys raus gewachsen sind, meist ab einem Alter von 10 Jahren.

Shetty- und Isi-Gruppen

Selbstständig reiten – angepasst an Erfahrung und Können​

Bei den selbstreitenden Gruppen (Schetty und Isi) unterscheiden wir nochmal zwischen den Kindern mit weniger Erfahrung, die in der Abteilung reiten und den Kindern mit mehr Erfahrung, die frei reiten. Frei reiten bedeutet, dass die Bahnfiguren und Vorfahrtsregeln bekannt sind und das Ponys in jeder Situation im Griff gehalten werden können.
Vom Ankommen bis zum Abschied – mit Freude, Ruhe und Respekt für Pferd und Reiter

So läuft eine Reitstunde bei uns ab

Jede Reitstunde bei uns ist sorgfältig strukturiert, um den Kindern Sicherheit, Lernerfolge und unvergessliche Momente mit den Pferden zu schenken. Vom Vorbereiten und Putzen über das Reiten selbst bis hin zur liebevollen Nachsorge – wir legen Wert darauf, dass jedes Kind Zeit und Raum hat, seine Beziehung zum Pferd zu vertiefen.

Unser Ablauf vor Ort

1. Mit Ruhe ins Reiten starten – genügend Zeit für Kind und Pferd​

Insgesamt verbringen die Kinder bei uns etwa 1,5 bis 2 Stunden. Sie kommen 20 Minuten vor Beginn der Stunde, um genügend Zeit zu haben, ihr Pferd für den Unterricht vorzubereiten.

2. Optimale Reitzeit für jedes Alter​

  • Die Reitzeit in der Führgruppe beträgt ca. 30 Minuten – mehr ist für die Hüften der Kleinen nicht gut.
  • In den selbstreitenden Gruppen sind es etwa 40 Minuten auf dem Pferd. ​

3. Pflege, Fürsorge und Miteinander nach dem Reiten

Nach dem Reiten, sofern das Pferd nicht übergeben wird, braucht es noch bis zu 30 Minuten, um das Pferd fertig zu machen und in die Box oder Koppel zu stellen. Wer sein Pferd übergibt, kann ein Rentnerpony putzen oder den anderen Kindern helfen.

Ein Ort zum Wachsen – für Kinder und Pferde

Wir freuen uns darauf, den Kindern eine schöne, lehrreiche und vertrauensvolle Zeit mit den Pferden zu ermöglichen – ganz im Sinne des therapeutischen Reitens, bei dem das Wohl der Tiere und die persönliche Entwicklung der Kinder im Mittelpunkt stehen.